Am Freitag, den 25. September 2026, laden die Quartiersdemokraten gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen zum Offenen Wohnzimmer auf den Wilhelmplatz ein. Von 17 bis 20 Uhr entsteht mitten in Dorstfeld ein Ort der Begegnung und des Austauschs – hier mehr lesen.
Das Bündnis ‚Schluss mit den Nazitreffen in Dorstfeld‘ geht damit in die nächste Runde. Kommt rum, zeigt Haltung.
Wir sind mit verschiedenen Akteur:innen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft gegen die monatlichen „Offenen Abende“ der Neonazis der Splitterpartei ‚Die Heimat‘ aktiv. Unsere gemeinsame Erklärung dazu: hier.

Subversive Theorie Köln, Demos neu denken, Christian Frings (Analyse und Kritik)
Steigende Aufrüstung, Sozialabbau und eine Politik der Kürzungen verändern die gesellschaftlichen Verhältnisse spürbar. Doch wie lässt sich dagegen wirksam Widerstand organisieren? Reichen Demons…
Kontrollen, Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Videoüberwachung und Verbote des Bettelns prägen zunehmend den Umgang mit Wohnungslosigkeit. Im Beitrag schauen wir auf die Entwicklung im Umgang mit Wohnungslosigkeit in der Zeit des Spätfaschismus.
Mit einem besonderen Blick a…
19.09.2026 | Uhrzeit: TBA | Sozial-Ökologisches-Zentrum (SÖZ)
Der öffentliche Raum begegnet allen Menschen täglich:
Beim Sport, auf dem Weg zu Freund:innen, während der (Lohn-)arbeit oder bei der abendlichen Runde durch den Kiez. Und vielen Menschen stellt sich vielleicht beim Blick auf Tags, Plakate, Aufkleber und Großformatwerbetafeln irgendwann die Frage:
“Wer bestimmt eigentlich, wie der öffentliche Raum gestaltet ist und wem “gehört” er?”
Sich kleine Orte des eigenen kreativen Ausdrucks selbstbestimmt anzueignen ist seit jeher Praktik (linker) subkultureller Strömungen und der Versuch, die bestehende Ordnung punktuell zu unterbrechen, zu verändern, neu anzuordnen und Sichtbarkeit zu schaffen. Ob MOSES&TAPS oder FEMINIS.MUSS, vom Vereinsaufkleber am Hinterlandbahnhof bis zum Feuerzeugraffiti an der Schultoilettendecke – Menschen suchen nach Möglichkeiten des Ausdrucks.
Der Workshop bietet neben einem kurzen historischen Einblick in die Geschichte von Schablonenkunst vor allem grundlegende Skills zur Erstellung einer eigenen Schablone und deren Nutzung.
Wir fre…
Wir lassen den Faschos keine Ruhe. Am 28.08.2026 um 18 Uhr heizen wir mit bei der Kundgebung und Party auf dem Wilhelmplatz ein. Das Offenes Treffen gegen Rechts feat. Blockbuster Soundsystem sorgen für Infos und Stimmung gegen die sogenannten Heimatabende der Neonazis in Dorstfeld.

An diesem Tag und wie in den vergangenen und kommenden Monaten sind wir gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft gegen die monatlichen „Offenen Abende“ der Neonazis der Splitterpartei ‚Die Heimat‘ aktiv:
Dortmund zeigt Haltung – unsere gemeinsame Erklärung dazu lest ihr hier.
Am Samstag, dem 01.08.2026, organisierte die Autonome Antifa 170 eine Demonstration gegen eine Veranstaltung der Neonazi-Partei ‚Die Heimat Dortmund‘. Auf dieser Veranstaltung trat eine Dortmunder Rechtsrockband auf und es wurden verschiedene Artikel wie extrem rechte Bekleidung und anderer Merchandise verkauft. Die Demonstration begann an der Haltestelle Kampstraße und lief über den Westpark bis hin zum Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld.
„Die Veranstaltung der Dorstfelder Neonazis ist ein weiterer Versuch, gerade auch junge Menschen anzusprechen und langfristig für die extrem rechte Szene zu agitieren“, äußert sich Kim Schmidt, Pressesprecherin der Autonomen Antifa 170, „Wir sind zufrieden mit der Demonstration und wir sind froh, dass sich Menschen mit uns gemeinsam den menschenfeindlichen Ideologien entgegenstellen und dagegen auf die Straße gehen.“
Schmidt resümiert: „Wir waren heute in Dorstfeld, um gegen den Lagerverkauf mit Rechtsrockauftritt zu demonstrieren. Die Band Oidoxie war immer nah dran an rechtsterroristischen Strukturen. In ihrem Umfeld gründete…
„Dorstfeld ist immer ein Besuch wert“ gilt in Dortmund schon lange als Motto. Daher geht es dieses Wochenende gleich zwei mal in den massiv bröckelnden selbsternannten Nazi-Kiez.
Heute (31.07.26) fand ein von den Grünen organsierter Rave auf dem Wilhelmplatz statt. Los gings um 18 Uhr. Es gab Dj’s, Drinks und Popcorn. Am Rande der Veranstaltung sind bereits einige Stadtbekannte Neonazis in Dorstfeld unterwegs gewesen. Aber auch überregional scheinen die Nazitreffen Publikum anzuziehen. So befindet sich Thorsten Heise, rechter Gewalttäter, NSU-Unterstützer und Zentrale Figur der bundesweiten Neonaziszene aktuell in Dortmund zu Gast bei seinen KameradInnen.
Am Samstag (01.08.) rufen wir zur antifaschistischen Demonstration nach Dorstfeld auf. „Scheiß Nazis. Scheiß Heimat.“ als Demomotto kann dabei nicht unmissverständlicher sein. Wir wollen gemeinsam und kraftvoll nach Dorstfeld laufen, denn wir lassen den Nazis keine Ruhe, auch nicht dann, wenn ihre Szene immer weiter am bröckeln ist – Wir kommen so lange, bis sie komplett zerschlagen ist!
Treffpunkt Demo: 12 Uhr U…
Gleich zwei Protestaktionen finden am Wochenende in Dorstfeld und der westlichen City statt. Mit einem Rave zeigen die Grünen am Freitag auf dem Wilhelmplatz Präsenz, die Autonome Antifa 170 organisiert am Samstag eine Demonstration aus der Innenstadt Richtung Dorstfeld, die ebenfalls an dem zentralen Platz des Stadtteil enden wird. Anlass des Protests sind Treffen von Neonazis.
Um 18:00 Uhr beginnt am Freitag der „Rave gegen Rechts“ auf dem Wilhelmplatz. „Es wird Live aufgelegt, dazu gibt es Drinks und Popcorn, eine Party gegen Nazis“, kündigt Hannah Rosenbaum, Sprecherin der Grünen Dortmund, an. „Wir übernehmen mit unserem Protest den Staffelstab in einer ganzen Reihe von Aktionen gegen die monatlichen Nazitreffen in Dorstfeld, die in einem Bündnis mit vielen Anderen seit Anfang des Jahres organisiert werden. Diese Proteste richten sich gegen den Versuch der Neonazi-Partei „Heimat Dortmund“, mit „offenen Abenden“ Junge Menschen an ihre Parteistrukturen heranzuführen.“
Weiter geht es am Samstag um 12:00 Uhr. Dann startet an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße die D…
Am Samstag, den 01.08.2026 ruft die Autonome Antifa 170 zu einer Demonstration gegen eine Veranstaltung Neonazi-Partei „Heimat Dortmund“ auf, bei der eine Dortmunder Rechtsrockband auftreten soll und nationalsozialistische Mode- und Musikhändler ihre Waren anbieten. Die Demonstration beginnt um 12:00 Uhr an der U-Bahn Haltestelle Kampstraße.
„Seit über einem Jahr arbeiten die Dorstfelder Neonazis gezielt daran, junge Menschen für ihre Strukturen zu gewinnen,“ erklärt Kim Schmidt, Pressesprecherin der Autonomen Antifa 170. „Sie versuchen, Jugendliche in eine rechte „Erlebniswelt“ hineinzuziehen, mit regelmäßigen Treffen und Identifikationsangeboten, um sie so langfristig an die Strukturen der extrem rechten Szene zu binden.“ Bei der Veranstaltung der Neonazi-Partei sind unter anderem Verkaufsstände eines Kampfsportturniers von und für Neonazis, eines Verlags, der die Zeitschrift „Nationaler Sozialismus Heute“ verlegt sowie eines Plattenlabels, das zahlreiche wegen Volksverhetzung indiziert Musikalben produziert hat angekündigt.
In dieses Bild reiht sich laut der Pr…
Double Trouble für die Nazis in Dorstfeld: Am Freitag, 31.07. mit dem Rave gegen Rechts, Teil einer ganzjährigen Kampagne gegen die sogenannten Heimatabende (hier kürzlich angekündigt). Und einen Tag später mit einer Demo. Start: 01.08.2026 um 12 Uhr Kampstraße (Höhe U-Bahn).
Was geht ab?
Für den 01.08.2026 haben die Neo-Nazis der Splitterpartei ‚Die Heimat‘ ab 14 Uhr einen „großen Lagerverkauf“ in ihrem Parteibüro in der Thusneldastraße in Dorstfeld angekündigt. Als Publikumsmagnet soll die Rechtsrockband Oidoxie mit einem Akustik-Auftritt ziehen. Wieder mal ein Versuch der Dortmunder Neo-Nazis, Leute für sich zu gewinnen, um ihre Strukturen zu reorganisieren. Wir haben keinen Bock auf Nazi-Propaganda und rufen mit zur Gegendemo auf.
Mehr Hintergrundinfos hier


Wir sehen uns auf den Straßen und auf dem Wilhelmplatz!

Seit einiger Zeit wird wieder breiter über Begriffe von Faschismus diskutiert, die gesellschaftlichen und inbesondere medialen Entwicklungen standhält. Monatlich erscheinen neue Bücher, Beiträge und Diagnosen. Kaum jemand erinnert sich, dass noch 2020, mit dem Ende der erste…
Antifaschistische Demo gegen Rechtsrock Konzert & Verkaufsveranstaltung der Nazis in Dorstfeld. Start: 12 Uhr Kampstraße (Ubahn).
Für den 01.08.2026 haben Neo-Nazis der Partei „Die Heimat“ ab 14 Uhr einen „großen Lagerverkauf“ in ihrem Parteibüro in der Thusneldastraße in Dorstfeld angekündigt. Als Publikumsmagnet soll die Rechtsrockband Oidoxie dienen, die ein Akustikkonzert spielen wird. Diese Veranstaltung ist Teil der Bemühungen Dortmunder Neonazis, ihre Strukturen zu reorganisieren. Wir werden ihnen dabei keine Ruhe lassen und rufen zu einer Gegendemonstration auf.
Die Neonazi-Szene in Dortmund braucht dringend Nachwuchs, das ist kein Geheimnis. Hochrangige Kader haben Dortmund schon seit Längerem den Rücken zugekehrt, lassen sich nur selten in der Stadt blicken oder haben das Zeitliche gesegnet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie nun wieder gezielt um neue, vor allem junge Menschen werben.
Altbewährtes Mittel zum generieren von Zuwachs ist das Schaffen einer niedrigschwelligen Neonazi-Erlebniswel…
RAVE GEGEN RECHTS
Wilhelmplatz, Dortmund-Dorstfeld
Freitag, 31.07.2026
ab 18:00 Uhr
Während Rechtsextreme versuchen, ihre Ideologie in Dorstfeld zu verbreiten, setzen wir ein anderes Zeichen: laut, bunt und gemeinsam. Bring Deine Freund*innen mit und lass uns gemeinsam zeigen: Kein Platz für Rechtsextremismus – weder in Dorstfeld noch anderswo!
Kommt vorbei, tanzt mit uns und zeigt, dass Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt stärker sind als Hass und Menschenfeindlichkeit.

An diesem Tag – und wie in den vergangenen und kommenden Monaten – sind wir gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft gegen die monatlichen „Offenen Abende“ der Neonazis aktiv – diesmal unter der Regie Bündnis 90/Die Grünen Dortmund.
Dortmund zeigt Haltung – unsere gemeinsame Erklärung dazu lest ihr hier.
13.08 | Beginn: 19:00 Uhr | Vortrag Start: 20:00 | SÖZ
Am 13.08.2026 laden wir die Gruppe Diskursiv Aachen zu uns nach Dortmund ein um gemeinsam über Kapitalismuskritik zu reden.
Der Vortrag möchte einen Einblick in die Kritik der politischen Ökonomie geben. Eine Analyse der
Verhältnisse ist keine einfache Sache, denn diese sind auf eine Art logisch verwirrend. Es liegt am
Gegenstand, den man betrachtet, dass man sich zwischen Gefühl und Logik bewegt. Nicht umsonst
flüchtet sich Marx an einigen brenzligen Stellen seines Hauptwerks in Metaphysik und bedient sich
theologischer Begriffe.
Nur wenn wir begreifen, wie Kapitalismus funktioniert, können wir auch
Strategien erarbeiten, die es uns ermöglichen endlich alles anders zu machen. Daher schauen wir
uns zentrale Begriffe der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie an, um ein grobes Bild der
gesellschaftlichen Totalität zu entwickeln
Am 23.6. wurde das Vorhaben der Stadtverwaltung, vorangetrieben durch OB Kalouti und Ordnungsdezernent Dahmen, publik, in einem beträchtlichen Teil des öffentlichen Raums der Stadt Dortmund ein allgemeines Bettelverbot zu erlassen. Diesem Vorhaben stellen sich die zivilgesellschaftlichen Organisationen Kana Suppenküche, Planerladen, Face2Face, Train of Hope und Schlafen statt Strafen entschieden entgegen. Die Stadtverwaltung begründet ihren Vorstoß …
Radio Nordpol dokumentiert die Podiumsdiskussion: „Gewaltschutz unter Druck – Zwischen Abhängigkeit und Autonomie“, die am 28. April 2026 an der Universität zu Köln stattfand.
Ankündigungstext:
Gewaltschutz ist keine Selbstverständlichkeit.
Viele der Strukturen, die heute…
Am Mittwoch, den 24. Juni 2026 fand der erste Prozesstag gegen die neun angeklagten Polizeibeamt:innen einer Wache in Mülheim an der Ruhr am Duisburger Landgericht im Fall des Todes von Ibrahima Barry statt.
Zu den Eindrücken des ersten Prozesstages haben wir mit der Anw…
Dortmund, Leipzig, Hamburg oder Berlin. Keine Großstadt kommt ohne Graffiti aus, nicht selten findet man mit ihr auch politische Botschaften.
Doch mit Graffiti geht auch viel Scheiße einher: Macker, Sexismus, vermeintliche Szene-Regeln oder wie in Dortmund immer wieder vorkommende Nazischeiße.
Der Einstieg ins Game mag daher für viele eher eine Hürde sein, diese wollen wir euch jedoch nehmen. Wir laden euch im Rahmen des Antifa-Cafés diesen Monat daher ein, gemeinsam den Nachmittag im Garten des Sozial Ökologischen Zentrums zu verbringen und dabei ordentlich einen abzusprayen.
Gemeinsam lernen wir unter Anleitung die Basics, tauschen uns untereinander aus und helfen uns dabei gegenseitig. Egal ob bereits Graffiti-Pro oder nach ganz frisch – Hauptsache ihr lasst euer Ego zuhause.
Wir stellen dabei Dosen bereit, wenn ihr jedoch auch ein paar Cans mitbringen wollt, halten wir euch davon selbstverständlich nicht ab. Je mehr, desto besser.
Was ihr am Ende des Tages mit den erlernten Skills anfangt, bleibt natürlich euch überlassen.
Bis dahi…
Am 26.06. wird’s laut und bunt auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld. Während das Demokratiefestival schon ab 11 Uhr unter dem Motto ‚Vielfalt lieben – Dorstfeld leben‘ mit einem dicken Programm startet, wird’s ab 19 Uhr nochmal richtig krachen: Mit ‚Hinterlandgang‘ und ‚Bruchbude‘ den Faschos ihren Heimatabend versauen! Hier mehr lesen.

An diesem Tag – und wie in den vergangenen und kommenden Monaten – sind wir gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft gegen die monatlichen „Offenen Abende“ der Neonazis aktiv – diesmal unter der Regie von ‚Quartiersdemokraten‘ und ‚Naturfreund:innen Dortmund Nord.
Dortmund zeigt Haltung – unsere gemeinsame Erklärung dazu lest ihr hier.
11.06.2026 | 19h Doors, 20h Input | Nordpol
Moritz Zeiler: Staatsfragen. Einführung in marxistische Theorien zu Staat und Kapital
Die Analysen des Staates gehen in der Linken weit auseinander. Das Spektrum der Interpretationen reicht von der Idealisierung bis zur Dämonisierung, von der Übernahme des Staates bis zu seiner Abschaffung. Während der Staat für die einen als Garant des Allgemeinwohls gilt, betrachten ihn andere als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe. In seiner Einführung präsentiert Moritz Zeiler die zentralen Thesen marxistischer Theorie zum Staat: Die fragmentarischen Überlegungen bei Marx und Engels, die instrumentelle Staatstheorie bei Lenin, die Hegemonietheorien des Westlichen Marxismus von Gramsci, Althusser und Poulantzas sowie die Analysen von Paschukanis zum Verhältnis von Warenform, Rechtsform und Staatsform und später daran anknüpfende Arbeiten von Agnoli, Gerstenberger, Hirsch und anderen. Zuletzt wird diskutiert, dass die Linke kein Monopol auf die Kritik des B…